Ordensgeschichte
1816: Gründung einer Gemeinschaft von Missionaren
in Südfrankreich durch Eugen von Mazenod.
Aufgabe der Gemeinschaft: Missionierung der nach der französischen
Revolution arg vernachlässigten Landbevölkerung. Die Gemeinschaft
hat Erfolg. Vor allem die Predigten Mazenods im volkstümlichen Dialekt
erregen Aufsehen und führen viele Menschen zur Kirche zurück .
1826:
Papst Leo XII erteilt der Gemeinschaft die kirchliche Bestätigung und gibt
ihr den Namen Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria. (In der lateinischen Kurzform:
Oblati Mariae
Immaculatae =
O.M.I.).
1837:
Mazenod wird Bischof von Marseille, behält aber weiterhin die Leitung der Oblaten
1841:
(Oblaten haben 40 Mitglieder)
Sie weiten dennoch ihr Arbeitsfeld auf die ganze Welt aus (Montreal, Kanada). Dort beginnen sie wenig später mit der Missionierung der Indianer und Eskimos.
1847:
Die Insel Ceylon wird ihnen vom Papst als Missionsgebiet übertragen. Mit der Entsendung der Oblaten nach Natal beginnt die katholische Missionsarbeit im Süden Afrikas.
1861:
Eugen von Mazenod stirbt am 21. Mai in Marseille.
Er hinterlässt eine blühende Diözese und eine Ordensgemeinschaft, die wesentlich zur Erneuerung des religiösen Lebens in Frankreich beigetragen hat und jetzt eine schwierige Missionsaufgabe nach der anderen übernimmt (400 Mitglieder).
1927:
Pater Paul Schulte gründete in Köln die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) und setzt für die Missionsarbeit Auto, Flugzeug, Funk und Film ein.
"Der Fliegende Pater" Paul Schulte wird zur fast legendären Figur des modernen Missionars.
1947:
Durch die Kriegsfolgen wird die tschechoslowakische Ordensprovinz zerschlagen. Die ausgewiesenen Patres gründen die österreichische Ordensprovinz und entsenden schon nach wenigen Jahren Missionare. Die Übernahme zahlreicher neuer sehr schwieriger Missionsaufgaben, gerade auch in den letzten Jahren ist ein Zeugnis der ungebrochenen Lebenskraft des Ordens.
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